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Heukorb "Happy" -
für glückliche Pferde und glückliche Pferdebesitzer. Ein slow feeder der ganz besonderen Art.

Vorab: Medizinisches Hintergrundwissen
Der gesamte Verdauungsapparat des Pferdes (kleiner Magen, sehr langer Darm) ist darauf ausgelegt, dass das Pferd 16 - 18 Stunden am Tag langsam Halm für Halm frisst und dabei ca 60.000 Kauschläge macht. Dabei bewegt es sich in freier Natur langsam vorwärts, bis zu 30 km am Tag.
Bekommt der Pferdemagen länger als drei Stunden nichts zu verdauen, beginnen die Magensäfte, die eigenen Magenwände anzugreifen: Aus klinischen Studien ist bekannt, dass ca 70 - 80% aller Pferde an Magengeschwüren leiden.
Hinzu kommt, dass die meisten Pferde heutzutage auch zu wenig Bewegung haben, also zu dick sind. Weitere Krankheiten (EMS, Gelenkbeschwerden uvm) sind die Folge. Das langsame Fressen von Heu wird also den am häufigsten vorkommenden gesundheitlichen Problemen unserer Hauspferde vorbeugen.


Die entscheidende Frage ist:
Wie können wir unseren Pferden rund um die Uhr Heu anbieten, ohne dass sie zu dick werden?!

Wir können zeitgesteuert füttern, wie wir es in unserem Laufstall seit 2012 tun - sechs Fütterungen rund um die Uhr, alle vier Stunden - das wäre nach Lehrmeinung optimal, aber die Gesamtfresszeit erhöhen wir damit nicht.
Wir können, statt den Pferden das Heu lose vorzulegen, es aus Heunetzen füttern, um die Fresszeiten zu verlängern.
Aber : auch ein 3 cm Heunetz verkürzt die Fresszeiten nur um max. 30% - die Pferde klemmen es sich an die Brust, drücken es an die Wand oder den Boden 
und sind bald sehr geschickt darin, das Heu schnell durch die Maschen zu zupfen. Und wer füllt das Heunetz dann nachts nach, um Fresspausen zu vermeiden?

Die Lösung ist ganz einfach: der Heukorb.

Aus dem Heukorb fressen sie etwa doppelt so lange, wie aus einem Heunetz mit gleicher Maschenweite. Warum das?

Der Heukorb ist starr rund. Er kann von den Pferden nicht festgeklemmt werden. Das Heu liegt immer locker darin.
Wichtig ist, dass er immer frei baumelnd aufgehängt wird.
Er wird sich immer bewegen, und die Pferde lieben das! Sie lieben das Spielerische an ihm.
Sie sind viel geschickter, als wir denken. Sind stundenlang beschäftigt. Sie gehen weg und kommen wieder.
Knabbern und sind glücklich dabei. Egal ob der Heukorb unter einem Vordach hängt oder hinten auf der Wiese.

Der Heukorb ist 70 - 80 cm hoch und hat einen Durchmesser von ca 58 - 60 cm. Er ist somit deutlich größer als alle sich auf dem Markt befindlichen Mega - und Maxi Heunetze. Er fasst bis zu 10 kg loses Heu, also etwa die Tagesration eines Pferdes. Bei einem Eigengewicht von 2,5 kg lässt er sich dabei noch gut tragen.
Und er lässt sich, da er selbstständig steht und eine große Öffnung hat, in Windeseile befüllen!

Die Pferde fressen aus einer guten Haltung und bewegen sich mit dem sich bewegenden Heukorb. Unsere Pferde sind kürzlich tierärztlich osteopathisch untersucht worden und hatten alle eine freie Halswirbelsäule ohne Blockaden oder Verspannungen.

Wir können sehr leicht ein Gestell für den Heukorb bauen, wie es hier auf den Bildern zu sehen ist, oder ihn unter ein Dach oder Vordach hängen, oder auch in das Dach einer Viereckraufe, so dass die Pferde von allen Seiten an ihn herankommen und ihn munter von Nase zu Nase schieben.
Liegt die selbe Menge an Heu auf dem Boden der Raufe unter dem Netz mit gleicher Maschenweite, fressen sie es in etwa der halben Zeit!

Mit einem Heukorb gibt es auch nachts keine Fresspausen mehr.

  Wir haben in den letzten neun Jahren vieles ausprobiert. 
Aber noch nie haben wir etwas gefunden, aus dem die Pferde so langsam fressen wie aus dem Heukorb. Kunden bestätigen uns unsere Beobachtungen.

Ein Heukorb hängt bei uns auch immer voll Stroh. Da wir Miscanthus mit Grünkompost einstreuen, den die Pferde nicht fressen,
können sie so rund um die Uhr ihren zusätzlichen Knabberbedarf befriedigen, ohne zu dick zu werden.

Es gibt zwei Modelle des Heukorbes:

Heukorb "Pegasus". Maschenweite 4,5 cm. Für das Sportpferd mit hohem Grundbedarf.
Heukorb "Gala". Maschenweite 3 cm. Für das leichtfuttrige Pferd auf dem Weg zur Traumfigur.

Inzwischen gibt es auch die Minis, die kürzer sind und somit für kleiner Pferde oder Zwischenmahlzeiten bestens geeignet sind. Die innenliegende Wendel ist identisch, so dass sich kürzere Abstände der Spiralringe ergeben - aus den Minis fressen die Pferde also noch langsamer als aus den klassischen Heukörben.

Der Heukorb ist als  Gebrauchsmuster geschützt, und wir haben ihn in verschiedenen Varianten zum Patent angemeldet.
Demnächst wird es auch eine Variante für beschlagene Pferde geben, bei der die Größe der Fresslöcher verändert werden kann.
Der Heukorb kann über meinen Shop www.geliebtes-pferd.de bestellt werden.

Zusammengefasst die Vorteile des Heukorbs:

  • ·        Durch seine starr runde Form verändert er sich nicht, wenn er leerer wird, und kann dadurch tiefer gehängt werden als normale Heunetze.
             Das ist wichtig für eine gesunde, tiefe Fresshaltung.
  • ·        Der Heukorb fasst bis zu 10 kg Heu.
  • ·        Durch seine runde Form lässt er sich von den Pferden nicht festklemmen, so dass die Pferde nicht mit verdrehtem Hals fressen können.
  • ·        Im Gegenteil: Baumelnd aufgehängt bewegt er sich viel und erfordert daher vom Pferd die unterschiedlichsten Fresshaltungen.
  • ·        Er lässt sich sehr durch seine große Öffnung von gut 50 cm sehr leicht befüllen. Er steht dabei weitestgehend selbstständig.
  • ·        Zu Aufbewahrungs- und Versandzwecken lässt er sich flach zusammendrücken.
  • ·        Von der Spirale geht keinerlei Verletzungsgefahr aus.
  • ·        Die Pferde mögen das Spielerische am Heukorb, und sie fressen auch gerne zu dritt daraus.
  • ·        Frei baumelnd aufgehängt verdoppelt sich die Fresszeit im Vergleich zu anderen Heunetzen mit gleicher Maschenweite, da das Heu im Heukorb lose liegt und          nicht festgedrückt werden kann. Durch diese lange Fresszeit werden Fresspausen, und damit Magen- und Darmprobleme sowie Langeweile und Untugenden          vermieden.

Gefahrenhinweis:
Wie für alle Heunetze gilt, dass sie nicht für beschlagene Pferde verwendet werden sollten, da theoretisch die Möglichkeit besteht,
dass sie mit den Eisen im Netz hängen bleiben können.
Unser Modell "Gala" hat eine lichte Weite zwischen den Maschen von 2,6 cm, so dürfte die Gefahr deutlich geringer sein als bei Heunetzen mit größerer Maschenweite..
Ansonsten empfehlen wir, den Heukorb an einem Karabiner mit geringer Bruchlast aufzuhängen. Dann würde im Zweifel der Heukorb herunterfallen. Wir haben einige Tests gemacht, ob die Pferde sich an am Boden liegenden Heukörben verletzen können. Da die Spiralen flexibel sind und der Heukorb keine scharfen Kanten hat, dürfte eine Verletzungsgefahr weitesTgehend ausgeschlossen sein.

Noch eine Idee:
Wenn wir mehrere Heukörbe möglichst weit voneinander entfernt aufhängen, erzeugen wir zusätzlich Bewegung.
Die Pferde werden immer wieder schauen, ob es sich aus einem anderen Heukorb nicht zufällig leichter frisst als aus dem, vor dem sie gerade stehen :)

  

Sportliche Höchstleistungen (hier: Pegasus und Carl, Sprunghöhe 1,50m) sollten wir nur von Pferden verlangen, die auch ein glückliches Leben führen.
Und dazu gehört für uns das Fressen aus dem Heukorb.

Die Variante für beschlagene Pferde testen wir gerade im Prototpy.

Die erste Veröffentlichung des Heukorbs ist hier zu finden (mit einem lieben Dank an Tanja Romanazzi, die diese wunderbare Seite betreibt): http://www.offenstallkonzepte.com/heukorb.html

Weitere Informationen gibt es auf unserer Seite www.heukorb.com.

 

Dieses Video zeigt, wie die Pferde aus dem Heukorb fressen.

 

 

 

 








Weitere Informationen über unsere Pferde finden sich auf unseren Seiten www.galine.de und www.gwendoline-fm.de. Außerdem betreiben wir einen Spielzeugversand unter www.spielzeugversand.de .